Heinz Eisenbeiss, Leiter SIMATIC Marketing, Siemens-Division Industry Automation  
"Optimierte Planungs- und Engineering-Prozesse"

"Der Erfolg der SPS/IPC/DRIVES liegt auch daran, dass Besucher hier die wichtigen Automatisierungsthemen finden", sagt Heinz Eisenbeiss, der Leiter Simatic Marketing, bei der Siemens-Division Industry Automation.

Was ist aus Ihrer Sicht das Erfolgsgeheimnis der SPS/IPC/DRIVES?

Heinz Eissenbeiss: Die SPS/IPC/DRIVES schafft es, die Kern- und Trendthemen unserer Branche zu fokussieren und bietet zugleich den nötigen Freiraum für neue Ideen und Entwicklungen. Gerade Siemens mit seinem umfassenden Portfolio bei Automatisierungs- und Antriebstechnik hat dadurch die Chance sich in seiner gesamten Breite mit Innovationen in allen Bereichen zu präsentieren. Nach unserer Erfahrung schätzen die Besucher auf der Messe neben den Fachinformationen auch die kreative Atmosphäre in Fachgesprächen mit Experten.

Welche Signale erwarten Sie von dieser Messe für 2012?

Aus unserer Sicht werden zentrale Themen wie die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch optimierte Planungs- und Engineering-Prozesse sowie die Optimierung der Energie- und Ressourceneffizienz klar im Vordergrund stehen. Entsprechend wollen wir am Siemens-Stand auf der diesjährigen SPS/IPC/DRIVES zeigen, wie Unternehmen schnell auf aktuelle Marktanforderungen reagieren und dabei die Produktionsprozesse ständig weiter optimieren können. Auch das Thema Industrie-Software wird uns im kommenden Jahr und darüber hinaus begleiten. Hier werden wir unter anderem neue Funktionen für das TIA Portal vorstellen und so die weitere Entwicklungsperspektive unseres innovativen Engineering-Frameworks konkretisieren.

Wie können sich Automatisierer und mechatronisch orientierte Unternehmen ausgehend von der SPS/IPC/DRIVES noch besser als Schrittmacher der deutschen Industrie platzieren?

Die Gespräche auf der SPS/IPC/DRIVES drehen sich immer wieder um zentraleuropäische Wettbewerbsthemen wie etwa den Ausbau der Technologieführerschaft in der Industrie bei kontinuierlicher Produktivitätssteigerung. Die ausstellenden Unternehmen stehen hier vor der Herausforderung zu vermitteln, wie dies mit modernen Komponenten und Systemen der Automatisierungs- und Antriebstechnik machbar ist. Die pure Vermittlung von Daten für technische Produkte ist heute definitiv nicht mehr ausreichend.
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