Stillstandskosten vermeiden

Bild: Schaeffler AG

Schaeffler präsentiert zur Hannover Messe 2020 mit Optime eine neue Zustandsüberwachungslösung im unteren Preissegment. „Es geht dabei um die Vielzahl der selten bis gar nicht überwachten Motoren, Pumpen und sonstigen Aggregate“, sagt Rauli Hantikainen, Leiter Strategisches Geschäftsfeld Industrie 4.0 bei Schaeffler, auf der Pressekonferenz des Unternehmens in Schweinfurt am 27.Januar. In der Automatisierungsindustrie sind es nicht selten bis zu 95 Prozent der Aggregate, die entweder gar nicht oder nur routen-basiert durch manuelle Messungen überwacht werden. „Für Anlagenbetreiber wird die unternehmensweite automatisierte Zustandsüberwachung dadurch wirtschaftlich, und schnell realisierbar“, erklärt Hantikainen. Kabellose, batteriebetriebene Schwingungssensoren kommunizieren bei Optime Vibrations- und Temperatur-Rohdaten sowie KPIs aller Aggregate einer Produktionsanlage über ein eigenständiges Mesh-Netzwerk an den Schaeffler-IoT-Hub. Schaeffler-Algorithmen analysieren die Daten automatisiert, und die Ergebnisse werden in der zugehörigen App verständlich und für die Nutzergruppen in unterschiedlichen Ansichten dargestellt. Das System ist problemlos erweiterbar, denn Installation und Integration eines Messpunktes dauern nur wenige Minuten. Rauli Hantikainen: „Optime bietet gegenüber Offline-Messungen Einsparpotentiale von circa 50 Prozent und im Vergleich zu anderen wireless-CMS eine qualitativ deutlich höherwertige Zustandsüberwachung.“ Vorwarnzeiten von mehreren Wochen und konkrete Handlungsempfehlungen machen es betriebsinternen Instandhaltern oder auch Servicefirmen leicht, Wartungsmaßnahmen, Personaleinsatz und Ersatzteilbeschaffung rechtzeitig und kosteneffizient zu planen.

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